BLAUFeuer

Fachstelle zur Beratung von Mitarbeiter(inne)n
öffentlicher und freier Träger
in Fällen sexueller Grenzverletzungen
durch Kinder, Jugendliche und Heranwachsende

vor Ort und kostenfrei
Fachstelle Blaufeuer

Fachstelle

Die Fachstelle versteht sich als Vermittler methodischen und fachlichen Wissens zum Thema sexuelle Grenzverletzungen durch Kinder, Jugendliche und Heranwachsende sowie als beratende Institution. Sie bietet professionelle Beratung in der Krise und ermöglicht den beteiligten Fachkräften, zielgerichtete Interventionen und am Bedarf orientierte Hilfemaßnahmen einzuleiten, um das Risiko erneuter sexueller Übergriffe zu vermeiden.

Hintergrund

In Deutschland sind 35% aller des sexuellen Missbrauches von Kindern tatverdächtigen Personen unter 21 Jahre, 27,3% unter 18 Jahre (PKS 2014). Oft sind Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen mit der Betreuung dieser jungen Menschen überfordert oder haben keine Kenntnisse in der fachlichen Begleitung. Eine Pilotstudie im Jahr 2011 hat gezeigt, dass viele Mitarbeiter(innen) in den Jugendämtern diesem Thema eher hilflos gegenüberstehen, da Handlungsrichtlinien und bedarfsgerechte Angebote fehlen. Mit der Präventions- und Interventionszentrum gGmbH wurden Rahmenbedingungen geschaffen, um sexuell übergriffigen Jungen und Mädchen einen legalen eigenverantwortlichen Umgang mit der eigenen Sexualität zu ermöglichen. Gleichzeitig benötigen die Fachkräfte der öffentlichen und freien Träger eine beratende Fachstelle, die sie in den Entscheidungsprozessen hin zu einer kindeswohlgerechten Hilfe und für den Schutz von Mädchen und Jungen vor sexualisierter Gewalt durch Minderjährige unterstützt.

Ziel

Das Ziel unserer Arbeit besteht darin, präventiv weitere sexualisierte Gewalt durch Kinder, Jugendliche und Heranwachsende zu verhindern und diesen jungen Menschen, eine legale, Grenzen achtende sexuelle Entwicklung zu ermöglichen.

Zielgruppe

Mitarbeiter(innen) öffentlicher und anerkannter
freier Träger der Jugendhilfe insbesondere in den
Arbeitsfeldern §§ 11, 12, 13 und 27 ff SGB VIII.